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Hilfe für junge Deutsche und junge Flüchtlinge

Tag 5 der Sozialtour

Besuch bei der Landrätin
Besuch bei der Landrätin

Zu Beginn des 5. Tages der Sozialtour informierte ich mich gemeinsam mit Bettina Fortunato, Anita Tack und Dr. Andreas Bernig bei der Landrätin von Teltow-Fläming, Kornelia Wehlan, und der Vorsitzenden des Kreis-Sozialausschusses, Maritta Böttcher, über die Situation im Landkreis.

Im Anschluss besuchten wir in Luckenwalde die Jugendhilfe-Einrichtung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge "Heimat 2.0". Im Vordergrund steht die soziale Integration und die Unterstützung der jungen Geflüchteten auf dem Weg zu schulischen bzw. beruflichen Abschlüssen. Leiterin Tina Senst gab einen interessanten Einblick in die Arbeit der Einrichtung und das große Engagement von ehrenamtlichen Helfern.

2015 wurde in Luckenwalde die Jugendberufsagentur eröffnet. Damit war Teltow-Fläming der erste Landkreis in Brandenburg, in dem die Agentur für Arbeit, der Landkreis und das Jobcenter ihre Dienstleistungen für junge Menschen unter 25 unter einem Dach anbieten.

Besuch bei der Jugendhilfe-Einrichtung "Heimat 2.0"
Besuch bei der Jugendhilfe-Einrichtung "Heimat 2.0"
Besuch bei der Jugendberufsagentur
Besuch bei der Jugendberufsagentur

Mein letzter Termin führte mich nach Ludwigsfelde zu "25 Jahre Frauenhäuser Ludwigsfelde und Luckenwalde". Die Frauenhäuser sind und bleiben Hoffnungsträger für eine Veränderung hin zu einem Leben ohne Gewalt - individuell und gesellschaftlich. Natürlich wäre es besser, wenn es keine Frauenhäuser geben müsste. Aber Gewalt in den eigenen vier Wänden ist da und es ist gut, dass es diese Zufluchtsorte gibt, die noch viel mehr unterstützt werden müssen...

Mit der Bürgermeisterin von Luckenwalde Frau Herzog von der Heide und der Gleichstellungsbeauftragten von Teltow-Fläming, Frau Witt
Mit der Bürgermeisterin von Luckenwalde Frau Herzog von der Heide und der Gleichstellungsbeauftragten von Teltow-Fläming, Frau Witt
Auszeichnung der Ehrenamtlerinnen mit der Gleichstellungsbeauftragten Frau Witt
Auszeichnung der Ehrenamtlerinnen mit der Gleichstellungsbeauftragten Frau Witt

Von der Tafel zu den Kristallkindern

Tag 3 der Sommertour

Im Gespräch mit dem Gründer und Vorsitzenden der Bernauer Tafel, Norbert Weich (v.l.n.r.: Herr Weich, Dr. Andreas Bernig, Bettina Fortunato, Bundestagskanditatin Kerstin Kühn, ich)
Im Gespräch mit dem Gründer und Vorsitzenden der Bernauer Tafel, Norbert Weich (v.l.n.r.: Herr Weich, Dr. Andreas Bernig, Bettina Fortunato, Bundestagskanditatin Kerstin Kühn, ich)
Besuch bei der Gemeinnützigen Gesellschaft für Alten- und Behindertenpflege mbH Bernau
Besuch bei der Gemeinnützigen Gesellschaft für Alten- und Behindertenpflege mbH Bernau

Am 3. Tag unserer Sozialtour waren wir im Barnim unterwegs. Drei Stationen standen auf dem Terminplan, drei ganz unterschiedliche Erfahrungen waren das Ergebnis:

10 Uhr: 300 Euro für den Kauf eines Kaffeeautomaten spendete die Linksfraktion aus ihrem Sozialfonds für die Bernauer Tafel. Gemeinsam mit Bettina Fortunato und Dr. Andreas Bernig überbrachten wir im Rahmen unserer Sozialtour den Spendenscheck der Fraktion. Wir informierten uns gleichzeitig beim Gründer und Vorsitzenden Norbert Weich über die Situation. Immer häufiger sind ältere Menschen auf die günstigen Lebensmittel der Tafel angewiesen. Sieben Standorte im Barnim und eine Ausgabestelle in Bad Freienwalde versorgen derzeit Bedürftige. Der Kaffeeautomat ist für die neue Begegnungsstätte am Tafel-Standort Bernau vorgesehen.

11.30 Uhr: Über die Auswirkungen der drei Pflegestärkungsgesetze informierten wir uns bei der Gemeinnützigen Gesellschaft für Alten- und Behindertenpflege mbH Bernau (GGAB). In Bernau betreibt die GGAB zwei Pflegeeinrichtungen. Im Vordergrund stand die Fachkräftesituation und die neuen Pflegegrade. Weitere Gesprächspunkte waren die generalistische Pflegeausbildung, die Altenpflegehilfe-Ausbildung, die Fachkräftesicherung und die Frage, wie das Konzept "Gute Arbeit" in der Pflege umgesetzt werden kann.

14 Uhr: Die Kristallkinder Intensivpflege hat sich auf die intensivpflegerische Versorgung chronisch kranker und mehrfach behindeter Kinder spezialisiert. Die Einrichtung ist deutschlandweit einzigartig. Davon überzeugten wir uns bei unserem Besuch in Petershagen. Die beiden Gründerinnen, Stefanie Rogall und Ulrike Oberthür, waren 2016 mit dem Existenzgründerinnenpreis des Landes Brandenburg ausgezeichnet worden. Nach wie vor ist die finanzielle Situation nicht einfach, da das Angebot nicht in das Schubladendenken des Gesundheitssystems passt. Streitpunkt mit den Krankenkassen ist der Status der Einrichtung, da sowohl ambulante als auch stationäre Leistungen erbracht werden.

SozialpolitikerInnen besuchen Cottbus

Tag 2 der Sommertour

Besuch bei Herrn Weiße
Besuch bei Herrn Weiße
Im SOS-Kinderdorf
Im SOS-Kinderdorf

Am 2. Tag unserer Sommertour trafen wir den Cottbuser Sozialdezernenten Bernd Weiße. Andrea Johlige, Dr. Andreas Bernig, Bettina Fortunato, Matthias Loehr und ich informierten uns über die aktuelle Lage an den Kitas und über die Versorgung und Unterbringung von Flüchtlingen. Zahlreiche Fragen konnten geklärt und Probleme erörtert werden.

Im Anschluss besuchten wir das SOS-Kinderdorf, über deren Einrichtungen und zahlreichen Projekte sehr aufschlussreich berichtet wurde. Die Angebote des Mehrgenerationen-Hauses wenden sich an alle Altersgruppen vom Säugling bis zum Senior. Etliche Projekte sind generationenübergreifend konzipiert, andere wiederum belassen die Altersgruppen unter sich. Die Leiterin, Claudia Trojan, und ihre Stellvertreterin, Anke Neumann, führten uns durch das Haus und beantworteten nebenbei viele wichtige Fragen.

Am Nachmittag besuchten wir die Schulgesundheitsfachkraft in der Europaschule. Ein intensiver Austausch beleuchtete die Aufgaben und Grenzen dieser wichtigen neuen Funktion an der Schule. Hierzu standen der Rektor, Lothar Nagel, die Schulgesundheitsfachkraft, Sybille Rudnik, und Stefan Engelbrecht vom Projektträger AWO zum Austausch zur Verfügung.