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Gleichstellungspolitisches Rahmenprogramm setzt Handlungsschwerpunkte für die kommenden Jahre

Von der 34. Tagung des Landtages am 29.9.2016

Während meiner Rede auf der 34. Sitzung des Landtages (Quelle: rbb)
Während meiner Rede auf der 34. Sitzung des Landtages (Quelle: rbb)

Auf der September-Sitzung des Landesparlaments sprach ich zum 2. Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramm für das Land Brandenburg (2015 bis 2019). Es spricht mir aus dem Herzen: Frauen und Männer sollen gleiche Chancen im Leben haben – in den Städten genauso wie in den ländlichen Regionen – im persönlichen Bereich, in der Ausbildung, in der Karriere, in der Familie usw. Diesbezüglich gibt es noch viel zu tun, denn eine wirkliche Gleichstellung der Geschlechter gibt es noch nicht. In meiner Rede führte ich dafür einige Beispiele an wie die schlechtere Vergütung der Arbeit der Frauen, beschränkte Karriere-Chancen oder auch die ungleiche Arbeitsteilung im privaten Haushalt.

Mit dem von der Landesregierung vorgelegten Rahmenprogramm und dem enthaltenen Maßnahmen Katalog werden wir nicht alle Probleme lösen. Aber wir wollen weitere Schritte zu mehr Chancengleichheit gehen. Oftmals sind es die konkreten Probleme vor Ort, die einer Lösung zugeführt werden sollen.
Wichtig ist mir, und das habe ich auch in meiner Rede betont, dass sich viele Frauen an der Erarbeitung des Rahmenprogramms und des Maßnahmen-Katalogs in Workshops, Fachforen, Regionalgesprächen usw. beteiligt haben. Ebenso haben sich die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten und Vertreterinnen und Vertreter von Frauenvereinen und –verbänden mit ihren Erfahrungen und Kenntnissen eingebracht.

Erstmals hat die Landesregierung Brandenburg im Zusammenhang mit dem Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramm auch ein Leitbild „Gleiche Chancen für Frauen und Männer“* (Sternchen) vorgelegt. Das Sternchen ist wichtig. Es schließt „Menschen mit anderen Geschlechtsidentitäten“ ein. Brandenburg ist nach Berlin das zweite Bundesland mit einem Leitbild. Mit dem Leitbild und dem Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramm haben wir eine Grundlage für die Handlungsschwerpunkt in den kommenden Jahren. Jetzt kommt es darauf an, sie umzusetzen.


Meine Tätigkeitsfelder

  • Mitglied im Ausschuss für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
  • Mitglied im Petitionsausschuss
  • stellv. Mitglied im Ausschuss für Bildung, Jugend und Sport
  • stellv. Mitglied im Ausschuss für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft
  • stellv. Mitglied des Landes-Kinder- und Jugendausschusses
  • Mitglied im Unterausschuss Hilfe zur Erziehung