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Zu Besuch im Oberstufenzentrum Finsterwalde

Im Gespräch mit den Schüler*innen
Im Gespräch mit den Schüler*innen

Der Einladung von Schülerinnen und Schülern der FS 17 des Oberstufenzentrums Finsterwalde, Abteilung Sozialwesen, folgte ich gemeinsam mit meiner Mitarbeiterin Diana Tietze, die hier in ihrer Eigenschaft als Psychologin gefragt war.
Zum Thema "Kinderarmut in Deutschland - was dagegen tun?" hatten sich die Schülerinnen und Schüler viele Gedanken gemacht und unter anderem mit der "Arche" in Lauchhammer ein Gespräch geführt. Alle waren sich ein einig, es ist ein gesellschaftliches Problem, dessen es noch mehr Aufmerksamkeit bedarf und vor allem bedarf es Lösungen. Das klassische Familienmodell verschwindet immer mehr, viele Kinder wachsen bei nur einem Elternteil auf und nicht selten in sogenannten Hartz IV-Haushalten. "Wer als Kind schon Einschränkungen erfährt, sich z. B. in verschiedenen Freizeitaktivitäten ausprobieren zu können, wer Ausgrenzung erleben muss, weil Dabeisein und Dazugehören Geld kostet, der entwickelt kaum einen stabilen Selbstwert. Und wer sich nichts wert ist, der kämpft auch nicht für sich und seine Chance auf ein besseres Leben," so Diana Tietze. Und ich betonte einmal mehr die Pflicht der Politik, sowohl auf Landes-, aber vor allem auf Bundesebene, eben genau solche Voraussetzungen zu schaffen, die jedem Kind ein Recht auf Bildung, auf soziale Teilhabe, kurzum, auf echte Chancengleichheit ermöglichen. Und nahm neben konkreten Fragen dies als Auftrag im Gepäck mit nach Potsdam…