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Unterwegs in Elbe-Elster

423. Moienmarkt 2016

v.l.nr.: Andreas Polz (Amtsdirektor Amt Schlieben), ich, Herr Oecknigk (Bürgermeister Herzberg/Elster), Rainer Genilke (MdL, CDU)
v.l.nr.: Andreas Polz (Amtsdirektor Amt Schlieben), ich, Herr Oecknigk (Bürgermeister Herzberg/Elster), Rainer Genilke (MdL, CDU)

Vor 400 Jahren wurde der Stadt Schlieben das Stadtrecht verliehen und vor 250 Jahren erfolgte die Ersterwähnung des Schliebener Landes. Dies wurde am 3. Juli im Rahmen des 423. Moienmarktes würdig gefeiert. Alle Akteure präsentierten mit viel Phantasie und Liebe zum Detail das Leben und Arbeiten in Schlieben und im Schliebener Umland. Alles Gute für die weitere Zukunft!

Geflüchtete sind willkommen

In der Johanniter-Einrichtung in Finsterwalde
In der Johanniter-Einrichtung in Finsterwalde

Am 01.07.16 war ich den ganzen Tag gemeinsam mit meiner Abgeordnetenkollegin Andrea Johlige in Elbe-Elster unterwegs.
Vormittags hatten wir in Finsterwalde ein Gespräch mit Frau Brendel (Flüchtlingsinitiative Refugees welcome), Frau Porsche und Frau Rosenthal (Landkreis), Frau Sieber (Agentur für Arbeit) sowie Herrn Töpfer und Herrn Carsten (Pro Shelta Wohnverbund Fliegerstraße) zu aktuellen Fragen in der Flüchtlingsarbeit. Da ging es quer durch alle möglichen Bereiche: Das neue Landesaufnahmegesetz, Integrations- und Sprachkurse, gesundheitliche Versorgung, fehlende Kita-Plätze, schulische Integration, das Integrationsgesetz auf Bundesebene, Arbeitsmarktintegration usw.

Nach einer kurzen Mittagspause fuhren wir dann weiter zur Erstaufnahmeeinrichtung in Doberlug-Kirchhain. Die Einrichtung wurde im vergangenen Jahr in Betrieb genommen. Aktuell gibt es dort 960 Plätze, wobei 500 Plätze im Männerwohnheim sind und 460 in (beheizbaren) Zelten. Die Zelte wurden auch während der Heizperiode genutzt und stehen jedoch aufgrund der zurückgehenden Flüchtlingszahlen seit Monaten leer und werden zu Ende August abgebaut. Ab 1.9. stehen dann weitere 500 Plätze im Familienwohnheim zur Verfügung, das aktuell saniert wird.
Der Betreiber der Einrichtung ist das DRK, den Wachschutz hat CitySchutz übernommen. Aktuell hat das DRK 51 MitarbeiterInnen (zw. in Teilzeit). Die Einrichtung hat einen hervorragenden Standard, es gibt viel Platz für alle möglichen Aktivitäten und auch für Freizeitbeschäftigung ist mit einer Holz- und Fahrradwerkstatt, Sport- und Aufenthaltsräumen gesorgt. Alles sehr notwendig, gerade nachdem die bundesgesetzlichen Regelungen neuerdings einen Aufenthalt bis zu sechs Monaten in den Erstaufnameeinrichtungen vorsehen.
Herr Ripplinger, der Leiter der Einrichtung, hat uns über das gesamte Gelände geführt und alle unsere Fragen sehr geduldig beantwortet. Danke dafür!

Nach einer sehr interessanten Besichtigung und vielen neuen Erkenntnissen, ging es zurück nach Finsterwalde zu unserer gemeinsamen Bürgersprechstunde.

Netzwerk "Comeback Elbe-Elster"

Mit Stephanie Auras, die Initiatorin für dieses Netzwerks
Mit Stephanie Auras, die Initiatorin für dieses Netzwerks

 

Am 30.06.2016 eröffnete das Netzwerk "Comeback Elbe-Elster" den ersten "Pop up Store" auf dem Lande. Es dient für 30 Rückgewanderte, Zuzügler und Pendler vom 01.07.-30.11.2016 als Willkommensagentur, Heimatladen und Arbeitszimmer. Dank der Hauptsponsoren (Sparkassenstiftung "Zukunft Elbe-Elster-Land", der Staatskanzlei Brandenburg und dem Verein "Generationen gehen gemeinsam") konnte das innovative Projekt auf dem Weg gebracht werden.

Auch ich bin ein Rückkehrer und ich hätte mir zu meiner Zeit, als ich in mein Heimatland Elbe-Elster zurück zog, dieses tolle Netzwerk gewünscht.

Ich wünsche Euch ganz viel Erfolg und viele, viele weitere Rückkehrer in unserem wunderschönem Elbe-Elster-Land!

40 Jahre Weißer Ring - 23 Jahre Außenstelle Elbe-Elster

Leider konnte ich am 29.6.2016 nicht bei dieser sehr bedeutenden Veranstaltung vor Ort sein.
Während ich an der Ausschussitzung in Potsdam teilnahm, war meine Mitarbeiter Katrin Lehmann so lieb und überreichte der Leiterin, Frau Ziegner-Zschiederich, meine herzlichsten Glückwünsche und eine Spende für die weitere Arbeit der 30 Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler im Landkreis Elbe-Elster. Die Notwendigkeit des Weißen Rings besteht darin, dass Täter sozialisiert werden und Opfer kaum Hilfe bekommen. Wartezeit für Trauma-Geschädigte bei FA/Therapie belaufen sich z.T. auf 1 Jahr. Schnelle Hilfe ist aber notwendig! Für die weitere sehr wichtige Arbeit wünsche alles Gute und viel Erfolg!