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Auf Sommertour

1. Tag

Beim Besuch im Frauenhaus in Lauchhammer
Beim Besuch im Frauenhaus in Lauchhammer

Am Montagmorgen, den 8. August, hieß es "Startfrei" für meine Sommertour.
Der erste Tag führte mich in unseren Nachbarkreis nach Lauchhammer. Hier besuchte ich das Frauenhaus und das Mehrgenerationenhaus DomiZiel. An beiden Stellen traf ich auf hoch engagierte Frauen, die sich mit Leib und Seele ihrer Aufgabe verschrieben haben. Mit Herzblut sind dort die Mitarbeiterinnen und Ehrenamtlerinnen dabei. Das Frauenhaus läuft unter Trägerschaft des FRAKIMA e.V. Besonders beeindruckend sind die tolle Öffentlichkeitsarbeit sowie Beratungen für Männer, die ebenfalls Gewalt im Haushalt erleben. Im Vereinshaus "DomiZiel" gibt es viele umfangreiche Angebote von jung bis alt: Mädchenbude, Jugend forscht, Selbsthilfegruppe von A-Z, Kontaktstelle für Ehrenamt, Bildungsträger für zahlreiche Kurse, aber auch Möglichkeiten zur Kreativarbeit.
Nähere Informationen unter: http://www.vereinshaus-domiziel.de/pages/koop_anst/index.html

Beim Rundgang durch das Mehrgenerationenhaus mit Frau Krengel, der Vorsitzenden
Beim Rundgang durch das Mehrgenerationenhaus mit Frau Krengel, der Vorsitzenden
Die "Mädchenbude"
Die "Mädchenbude"
Gemeinsames Gespräch mit den Mitarbeiterinnen des Mehrgenerationshauses
Gemeinsames Gespräch mit den Mitarbeiterinnen des Mehrgenerationshauses

2. Tag

Auf dem Markt von Bad Liebenwerda führten wir eine "Sprechstunde unter freiem Himmel" durch.
Auf dem Markt von Bad Liebenwerda führten wir eine "Sprechstunde unter freiem Himmel" durch.

Weiter ging es am 9. August, am 2. Tag der Sommertour, nach Bad Liebenwerda. Dort warteten schon linke Kommunalpolitiker auf mich und wir führten in der Kurstadt Bad Liebenwerda die erste „Bürgersprechstunde unter freiem Himmel“ meiner Sommertour durch.
Nach dem Markt ging es direkt weiter ins DRK, wo eine Mitgliederversammlung des Ortsverbandes Bad Liebenwerda stattfand. Ich wurde herzlich von den Genossinnen und Genossen begrüßt und natürlich viel über meine Tätigkeit als Landtagsabgeordnete und Neuigkeiten aus Potsdam ausgefragt. Anschließend führte mich mein Weg nach Maasdorf zum Heimatverein. Hier bestaunte ich die Ausstellung über die Industriegeschichte im Zusammenhang mit der Kohle, die von vielen Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtlern in mühevoller Arbeit erschaffen wurde.

Ortsverbandsversammlung in Bad Liebenwerda
Ortsverbandsversammlung in Bad Liebenwerda
Besuch im Natoreum
Besuch im Natoreum

3. Tag

Auf dem Wochenmarkt in Falkenberg
Auf dem Wochenmarkt in Falkenberg

 

Mittwoch führte mich mein Weg nach Falkenberg/Elster. Hier hing der Himmel voller Wolken, was aber dennoch interessierte Bürger nicht davon abhielt mit mir auf dem Wochenmarkt in Gespräch zu kommen.

Meine 2. Station an diesem Tag war das Begegnungszentrum "Clean", welches in Trägerschaft des Arbeitslosenverbandes viele tolle Beschäftigungsangebote gerade für Kinder unterbreitet.
(Kontakt unter: https://www.falkenberg-elster.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=63208)
Donnerstags ist hier immer die Tafelausgabe. Damit die Tafelkunden auch mit frischem Obst und Gemüse versorgt werden können, wurden in Uebigau und in Herzberg zwei Tafelgärten in Kooperation mit dem Jobcenter geschaffen. Frau Wittrich, die Leiterin des "Clean", begleitete uns in den Tafelgarten nach Uebigau und stellte uns ganz stolz das Projekt vor.

Besuch im Kinder- und Jugendzentrum CLEAN; selbstgebasteltes "Mensch-ärgere-dich-nicht"-Spiel.
Besuch im Kinder- und Jugendzentrum CLEAN; selbstgebasteltes "Mensch-ärgere-dich-nicht"-Spiel.
Besichtigung der Tafelgärten in Uebigau
Besichtigung der Tafelgärten in Uebigau

4. Tag

Am Tag 4 der Sommertour ging es nach Elsterwerda. Erneut führte ich eine Bürgersprechstunde durch und nahm mich den verschiedenen Sorgen und Themen der Bürger an.

Anschließend nahm ich einen Termin in der Einrichtung des Arbeitslosenverbandes in Bad Liebenwerda wahr. Dort besuchte ich die Tafel sowie die Kleiderkammer und erhielt einen Überblick über die Arbeit vor Ort.
Im Anschluss informierte mich Frau Weimann noch über die Tätigkeit der Schuldnerberatung, die auch in der Einrichtung angeboten wird. Leider ist hier auch ein Zuwachs der Fälle zu verzeichnen.

5. Tag

Am letzten Tag der Woche besuchte ich den Ort Prieschka. Die Pro Civitate gGmbH betreibt in dem kleinen Ort eine Wohnstätte für Menschen mit Behinderung. Herr Schneider führte uns durch das gesamte Objekt, welches Platz für 40 Bewohner bietet, und lobte die Fortschritte sowie die Arbeitsbedingungen in der Einrichtung. Neben einer Rund-um-die-Uhr-Versorgung gibt es viele schöne Highlights, die immer wieder großen Spaß bereiten, wie die Hauskatze "Charly", der sehr beliebte Snoezel-Raum, Urlaubsfahrten, das jährliche Frühlingsfest, Basteln, Ausflüge...

Die Hauskatze "Charly" ...
Die Hauskatze "Charly" ...
... und andere nette Highlights in der Einrichtung
... und andere nette Highlights in der Einrichtung

6. Tag

Meine Woche 2 der Sommertour 2016 beginnt erst am Dienstag. An diesem Tag besuchte ich die „lila Villa“ in Cottbus. In der alten Villa hat das Frauenzentrum und das MIA (Mädchen in Aktion) –Projekt einen Platz gefunden. Im lila Lädchen können Bedürftige Dinge zum alltäglichen Leben für wenig Geld erwerben. An diesem Ort können sich Frauen austauschen, kreativ sein und sich auch zu unterschiedlichen Angelegenheiten informieren oder beraten lassen. Wie auch schon im Mehrgenerationenhaus in Lauchhammer kamen hier aber auch die Zukunftsängste und die Finanzierbarkeit dieser Projekte zu Wort.
Bei diesem Besuch begleitete mich die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Cottbus, Sabine Hiekel, die ihre Erfahrung aus 25 Jahren mit in das Gespräch einfließen ließ.

7. Tag

Am Mittwoch, den 17.8.2016, ging es weiter zum Wochenmarkt nach Finsterwalde. Zusammen mit Mitgliedern der LINKEN hielt ich auch hier wieder eine Bürgersprechstunde unter freiem Himmel ab.
Anschließend fuhr ich nach Klettwitz zum FamilienCampus Lausitz. Hier kann man pflege- und medizinische Berufe in bestem Umfeld erlernen. Eine Kita ist dem Ganzen an Ort und Stelle angegliedert, sodass auch Eltern hier eine Ausbildung absolvieren können. Eine ganz tolle Sache ist der Kletterpark und die angebotene Pferdetherapie.

Sprechstunde auf dem Marktplatz
Sprechstunde auf dem Marktplatz
Über mangelndes Interesse ...
Über mangelndes Interesse ...
... konnte ich nicht klagen.
... konnte ich nicht klagen.
Im Gespräch mit der Geschäftsführerin des FamilienCampus, Frau Simone Weber-Karpinski
Im Gespräch mit der Geschäftsführerin des FamilienCampus, Frau Simone Weber-Karpinski

8. Tag

Auf dem Wochenmarkt in Herzberg/Elster.
Auf dem Wochenmarkt in Herzberg/Elster.
Auch hier erhielt ich tatkräftige Hilfe von den örtlichen Genossen.
Auch hier erhielt ich tatkräftige Hilfe von den örtlichen Genossen.

Donnerstag, der letzte Tag der Sommertour, startete auf dem Wochenmarkt in Herzberg/Elster. Auch hier waren wieder Genossen und Interessierte anzutreffen. Endlich hatten wir auch einmal sommerliches Wetter. Anschließend besuchten wir Dittgard Hapich vom Arbeitslosenverband in Herzberg. Sie zeigte uns die gesamte Einrichtung und Ehrenamtlerinnen sowie Ehrenamtler erklärten uns ihre Aufgaben. Es gibt hier eine Kleiderkammer, eine Kinderbetreuung, ein Computerkabinett, in dem Bewerbungsunterlagen mit Hilfe angefertigt werden können, und natürlich auch Die Tafel. Hier packte ich, nach dem Rundgang, tatkräftig mit an und unterstützte die Damen bei ihrer Arbeit – was mir sehr großen Spaß bereitete.

Besichtigung der Tafelgärten des Arbeitslosenverbandes in Herzberg/Elster
Besichtigung der Tafelgärten des Arbeitslosenverbandes in Herzberg/Elster
Auch Kinderbetreuung wird in den Ferien angeboten. Jeden Tag kommen die Kinder pünktlich 9.00 Uhr zur Betreuung und freuen sich immer wieder aufs Neue...
Auch Kinderbetreuung wird in den Ferien angeboten. Jeden Tag kommen die Kinder pünktlich 9.00 Uhr zur Betreuung und freuen sich immer wieder aufs Neue...
Im PC-Raum mit der Leiterin der Einrichtung, Dittgard Hapich
Im PC-Raum mit der Leiterin der Einrichtung, Dittgard Hapich
Bei der Arbeit für die Tafel, was mir großen Spaß bereitete.
Bei der Arbeit für die Tafel, was mir großen Spaß bereitete.
Auch die anderen ehrenamtlichen Helferinnen der Tafel sind mit dem ganzen Herzen dabei.
Auch die anderen ehrenamtlichen Helferinnen der Tafel sind mit dem ganzen Herzen dabei.

9. Tag

Am Freitag war für mich Bürotag und die Nachbearbeitung der gesammelten Erlebnisse und Eindrücke. Ich bedankte mich nochmals bei allen Vereinen und Einrichtungen und übersendete die entstandenen Fotos. Anschließend besuchte mich Ute Miething, unsere Gleichstellungsbeauftragen für den Landkreis Elbe-Elster, und es wurden gleich neue Projekte und Aktionen, resultierend aus meiner Sommertour, geschmiedet.