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Infostände - nicht nur in Wahlkampfzeiten

Im Gespräch mit einer Bürgerin in Doberlug-Kirchhain
Im Gespräch mit einer Bürgerin in Doberlug-Kirchhain

In der Adventszeit war ich wieder verstärkt im Wahlkreis unterwegs. So organisierten wir gemeinsam mit den Ortsverbänden der LINKEN in Bad Liebenwerda (27.11.2015) und Doberlug-Kirchhain (3.12.2015) Infostände. Dort kamen wir mit Bürgerinnen und Bürgern, bei heißen Getränken und Weihnachtskeksen, auf den Marktplätzen ins Gespräch. Viele Fragen, die die aktuellen politischen Geschehnisse widerspiegelten, wurden angesprochen und darüber diskutiert.

Ein Schwerpunktthema: die Flüchtlingsproblematik. Zweifellos stellen damit verbundene Aufgaben die Kommunen vor große Herausforderungen - Unterbringung, Verpflegung, gesundheitliche Versorgung, Organisierung von Sprachkursen ... Der Eine oder Andere hegt die Befürchtung, dass es im Ergebnis zu Abstrichen bei der eigenen Bevölkerung kommen könnte. Die Brandenburger Regierung hat jedoch klargestellt, dass diese Bedenken unbegründet sind. Ich verwies auf Beschlüsse zur Verstärkung des sozialen Wohnungsbaus, zur Einstellung zusätzlicher Lehrkräfte, zur Schaffung von Kitaplätzen u. a. Vielmehr müssen wir den Zuzug der vielen jungen, oft gut ausgebilden Menschen vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung als Chance für Brandenburg begreifen. So freut sich schon der Bäcker an der Ecke über neue Kundschaft. Und auch die Rentenkassen könnten mittelfristig stabilisiert werden ...

Manche Bürger_innen wollten aber auch einfach nur einen Kaffee oder Tee trinken und mit uns ins Gespräch kommen: über die Familie reden, Pläne für das Weihnachtsfest verkünden oder in Erinnerungen schwelgen, wie schön es früher war. Einmal musste ein Großelternpaar bei uns anhalten, weil ihr kleiner Enkel meinen selbstgekochten Tee trinken wollte, den ich von zu Hause mitgebracht hatte, und Weihnachtskekse essen. Seine Oma war sehr erstaunt, denn sonst trinkt er nie Tee - meinte sie.
Andere Bürger fragten mich mit Blick auf den Infostand, ob denn bald wieder Wahlen seien. Ich entgegnete, dass ich nicht nur im Wahlkampfmodus präsent sein möchte, sondern die gesamte Legislaturperiode. Und dazu zählen auch Bürgersprechstunden unter freiem Himmel. Das fanden alle gut.

Übrigens: In Bad Liebenwerda informierte ich auch darüber, dass ich dort bald mein neues Büro eröffnen werde. Diese Information kam ebenfalls gut an.