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1.Mai in Elbe-Elster ...

Während meiner Ansprache zum 1. Mai
Während meiner Ansprache zum 1. Mai

Mit Trillerpfeifen, Fahnen und Plakaten demonstrierte DIE LINKE in Finsterwalde gemeinsam mit SPD und Gewerkschaften am 1. Mai für Gerechtigkeit, Vielfalt und Solidarität in der Arbeitswelt. Die Themen haben sich geändert, doch die Notwendigkeit, dass Arbeitnehmer*innen sich Gehör verschaffen, ist dringender denn je. Vor über 100 Jahren kämpfte die Arbeiterbewegung noch für einen 8-Stunden-Arbeitstag, für gerechte Entlohnung und für bessere Arbeitsbedingungen. Mit dem weiten Blick in der Geschichte zurück haben wir dies erreicht, mit dem realen Blick in Gegenwart und Zukunft sind diese Themen brisanter als in den vergangenen 100 Jahren.
Technischer Fortschritt erleichtert so manche einst körperlich schwere Arbeit, macht aber so manche Arbeitskraft überflüssig, schafft Leistungsnorm von immer schneller und effektiver verlaufenden Produktionsprozessen und entwertet Persönlichkeit. Und so betonte ich in meiner Rede, dass diese Probleme auch heute noch gelten:  „Millionen Menschen in Deutschland wünschen sich bessere Löhne und vor allem sichere Arbeitsplätze, mit denen sie eine Zukunft aufbauen können. Sie wünschen sich weniger Stress und Arbeitszeiten, damit Zeit zum Leben bleibt, Zeit für Kinder, Familie, Freunde, Hobbys und damit auch für Ehrenamt, politisches sowie soziales Engagement.“ Ich lenkte das Augenmerk besonders auf den Niedriglohnsektor: Berufe in der Pflege und Erziehung, zumal in diesen überwiegend Frauen arbeiten.  „Soziale Berufe müssen endlich aufgewertet werden, unter anderem durch bessere Entlohnung. Wir brauchen eine gerechte Verteilung für alle Menschen, für bessere Bildung und Infrastruktur und für menschenwürdige Arbeitsbedingungen.“
Der 1. Mai mit seiner traditionellen Botschaft setzt hier ein wichtiges Signal, die anregenden und impulsgebenden Gespräche im Anschluss an die Demonstration ebenfalls. Wir nehmen den Schwung aus der musikalischen Begleitung der Jugendband „Glee8“ der Musikschule Gebrüder Graun mit und werden an diesem Thema dran bleiben – nicht zuletzt in und für unsere Region Elbe-Elster.

Der Demonstrationszug durch Finsterwalde
Der Demonstrationszug durch Finsterwalde
Viel Spaß gab es auf der Festwiese.
Viel Spaß gab es auf der Festwiese.

... und Teltow-Fläming

Anschließend fuhr ich weiter nach Teltow-Fläming. Dort wurde ich in Luckenwalde recht herzlich zum sehr gut besuchten "1. Mai-Familienfest" begrüßt. Traditionell gibt es dort jedes Jahr u.a. den LINKEN-Kuchenbasar und eine Tombola. Die Einnahmen kommen in diesem Jahr dem örtlichen Hospiz zu Gute. Und natürlich spendierte ich auch einen selbstgebackenen Kuchen. Mit toller Musik, Kinderprogramm, vielen netten Gesprächen und Begegnungen war es in Gänze wieder ein sehr schöner kämpferischer 1. Mai...

Der Infostand der LINKEN war gut besucht.
Der Infostand der LINKEN war gut besucht.
Gelegenheit für Gespräche mit guten Bekannten - mit Maritta Böttcher und Conni Wehlan (Landrätin)
Gelegenheit für Gespräche mit guten Bekannten - mit Maritta Böttcher und Conni Wehlan (Landrätin)
Unsere "Kuchenfeen" Sabine und Gabi
Unsere "Kuchenfeen" Sabine und Gabi
Und so mancher bedenkenswerter Spruch
Und so mancher bedenkenswerter Spruch