Meine Tätigkeitsfelder

  • Mitglied im Ausschuss für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
  • Mitglied im Petitionsausschuss
  • stellv. Mitglied im Ausschuss für Bildung, Jugend und Sport
  • stellv. Mitglied im Ausschuss für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft
  • stellv. Mitglied des Landes-Kinder- und Jugendausschusses
  • Mitglied im Unterausschuss Hilfe zur Erziehung
 
30. Mai 2017

Ausstellungseröffnung

Während meiner Eröffnungsrede.
Während meiner Eröffnungsrede.

Nach unserer Fraktionssitzung eröffnete ich heute die Wanderausstellung "Geschiedene Frauen aus DDR-Zeiten" in unserem Fraktionsflur des Landtages Brandenburg. Die Ausstellung dokumentiert, wie in der DDR geschiedene Frauen seit der Wende bei der Rente benachteiligt werden. Die Kuratorin der Ausstellung, Marion Böker, führte in das Thema ein. Mehr Infos finden Sie unter http://www.verein-ddr-geschiedener-frauen.de/.

Ein Thema, das noch viel mehr in die Öffentlichkeit getragen und auch unsere jüngere Generation mit diesem Anliegen sensibilisiert werden sollte. Denn zu DDR-Zeiten erhielten geschiedene Frauen eine Mindestrente und somit waren sie vor Altersarmut geschützt. Nach der Deutschen Einheit wurden diese DDR-Regelungen gestrichen. Da die Betroffenen aber auch kein Versorgungsausgleich (Rentensystem der alten Bundesländer = die erworbenen Rentenansprüche werden während der Ehe geteilt) erhalten, sind die Frauen von Altersarmut betroffen - obwohl sie jahrelang hart arbeiteten. Das ist ungerecht! Die Lebensleistungen für die in der DDR geschiedenen Frauen müssen anerkannt und finanziell beglichen werden. "Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht." (Bertolt Brecht)

Gemeinsam mit Christiane Witt (Gleichstellung- und Integrationsbeauftragte Teltow-Fläming) und Marion Böker (Kuratorin der Ausstellung)
Gemeinsam mit Christiane Witt (l.) (Gleichstellung- und Integrationsbeauftragte Teltow-Fläming) und Marion Böker (Kuratorin der Ausstellung)