17. Mai 2017

Vielfalt statt Einfalt

Beim Hissen der Regenbogenfahne im Innenhof des Landtagsgebäude.

Beim Hissen der Regenbogenfahne im Innenhof des Landtagsgebäude.

Erstmalig wurde heute zum "Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie" die Regenbogenfahne im Innenhof des Landtages gehisst.

Dazu erklärt die Gleichstellungspolitische Sprecherin Diana Bader:

"Jeder Mensch hat das Recht, sein Leben so zu leben, wie er es möchte. Die Regenbogenfahne ist das Zeichen der Lesben- und Schwulenbewegung und steht weltweit für Vielfalt und Akzeptanz.
So lange Schwule, Lesben und Transidente immer noch Beleidigungen, Pöbeleien und gewalttätigen Übergriffen im Alltag ausgesetzt sind, ist es wichtig Zeichen zu setzen und die Öffentlichkeit zu sensibilisieren.
Homophobie geht uns alle an. Denn Homophobie ist ein Angriff auf die Grundwerte unserer Gesellschaft. Die Brandenburger Verfassung gebietet, dass kein Mensch aufgrund seiner sexuellen Identität benachteiligt werden darf – ebenso, wie sie die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der Abstammung, der Nationalität, der Sprache, des Geschlechts, der sozialen Herkunft oder Stellung oder einer Behinderung verbietet. Diesem Grundsatz fühlen wir uns verpflichtet. Wir werden im Alltag jeglicher Form von Diskriminierung entgegentreten und engagiert für Anerkennung und Respekt gegenüber Schwulen, Lesben und Transidenten kämpfen."